13.11.2020

Mediziner fordern Strukturierte Verteilung und mehr Geld für Covid-19 Patienten

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Mediziner… also genau genommen die Klinik-Manager, befürchten am Kuchen der Covid-19 Patienten nicht genügend berücksichtig zu werden. Sie fordern nun eine strukturierte Verteilung der Covid-19 Patienten. Innovative Klink-Manger, gesegnet mit einem Wirtschaftlichen Auge, brauchen viel Kreativität, um die deutlich reduzierten aber meist leeren Intensivbetten füllen zu können. Mit so starken Wirtschaftsdenken, da empfindet man es schon mal als ungerecht, wenn einige Kliniken die stark reduzierten Intensivbetten bis zu 20% besetzt haben dürfen, während andere gar kein Covid-19 Betten besetzen können.

Finanzielle Anreize für Kliniken

Gut geeignete Mittel sind auch in der Gesundheitsindustrie, die finanziellen Anreize. Mit der Aussicht gut entschädigt zu werden, macht es einfacher, ein knappes Gut wie Covid-Patienen es eben sind, an andere abzugeben.

Ebenfalls ein gutes Rezept zum Intensivbetten besser auslasten zu können ist, wenn erst mal auch Verdachtsfälle auf Intensivstationen versorgt werden. So wie es Prof. Bernd Schmidt offen bekundet. Natürlich bei zugesicherten Zusatzentschädigungen für Covid-19 Patienten. Auf der Intensiv bleibt schliesslich jede Behandlung intensiv.

«Damit innerhalb einer Region Covid-Patienten verlegt werden könnten, müsse es für die Kliniken „monetäre und nicht-monetäre Anreize“ geben, damit diese an Covid-19 erkrankte Patienten überhaupt übernehmen würden.»

So unverhohlen Götz Geldner, Chefarzt für Intensivmedizin am Klinikum Ludwigsburg und Präsident des „Berufsverbandes der Anästhesisten“ auf Faz.

Also an kreativen Begründungen fehlt es nicht.

Grafik: DIVI Intensivberichte

Jetzt betrachten wir uns aber mal die folgende Grafik von DIVI-Intensivberichte, mit der gemeldeten Intensivbetten.

DIVI Intensivberichte

DIVI Intensivberichte

Die erste Frage:
Wie können die eklatant starken Rückgänge an bereitgestellten Intensivbetten sowie die konstant bleibende Belegung derselben erklärt eigentlich werden.
Angeblich sind doch mit Abstand die grössten Probleme, eine vermeintliche Überbelastung von Intensivbetten zu vermeiden. 
Ich würde doch meinen, dass in einer Situation mit vermeintlichen Betten-Knappheit die Kapazitäten erhört werden müssten, aber doch nicht sie zu reduzieren.

Zweit Frage:
Wie um Himmelswillen begründet man nur die medial verbreitete Hysterie, bei diesen stink normalen Zahlen. Kommt hinzu, dass von den besetzten Intensivbetten gerade mal knapp 14% der Intensivpatienten mit einem positiven PCR-Test gemeldet sind. Bei einem dermassen untauglichen Test darf man ruhig auch von «positiv Behaupteten» sprechen. Aber seis drum.

Interessant wäre auch, wie viele der positiv getesteten tatsächlich auch wegen und nicht nur einfach mit Covid-19 auf der Intensivstation liegen. Interessanter weise findet diese Zahl nie, noch nicht mal ansatzweise eine Erwähnung in Berichten noch wird das Thema angesprochen.
Erfahrungsgemäss dürfte es sich aber im Rahmen der genau so unseriösen veröffentlichen Zahlen der Corona-Toten liegen. Nicht vergessen die vorsorglich auf Intensivstationen verlegten Patienten.

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